Neuerscheinung: Europäische Aufklärungen und "rassistische" Abwertung - Analysen und Reaktionen jüdischer Denker:innen", hg. von Ottfried Fraisse und Jakob Ole Lenz
Neuerscheinung: Bd. 17 der Reihe „Kleine Schriften des IZEA“:
Ottfried Fraisse und Jakob Ole Lenz (Hg.): Europäischen Aufklärungen und „rassistische“Abwertung. Analysen und Reaktionen jüdischer Denker:innen
Halle: Mitteldeutscher Verlag 2026 (IZEA – Kleine Schriften, Bd. 17/2026
Die Aufklärung enthält aus heutiger Sicht auch rassistische Stereotype. So war die Judenfeindschaft Teil der Aufklärung, wie sich an Voltaires „Dictionnaire philosophique“, Fichtes „Versuch einer Critik aller Offenbarung“ oder dem frühen Hegel zeigen lässt. Die Autor:innen dieses Buches kehren diese Blickrichtung um und fragen: wie haben zeitgenössische jüdische Denker:innen „rassistische“ Ideologeme der europäischen Aufklärung bewertet? Haben maskilische Denker:innen ethnische oder „rassistisch“ motivierte Ausgrenzungstendenzen auf ihre Ursachen in den europäischen Aufklärungen selbst untersucht und kritisiert?
Mit einer Einleitung von Ottfried Fraisse und Jakob Ole Lenz sowie Beiträgen von Michael Lesley, Antonia Steins und Jakob Ole Lenz. Der Band geht in Teilen auf den im November 2022 am IZEA durchgeführten, gleichnamigen Workshop zurück und betrachtet u.a. Schriften von Autoren wie Saul Ascher und Moses Mendelssohn.
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