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Home » Publikationen » Einzelveröffentlichungen » Johann Mattheson: Texte aus dem Nachlass

Johann Mattheson: Texte aus dem Nachlass

Johann Mattheson: Texte aus dem Nachlass

Johann Matthesson: Texte aus dem Nachlass. Hg. von Wolfgang Hirschmann und Bernhard Jahn, unter Mitarbeit von Hansjörg Drauschke, Karsten Mackensen, Jürgen Neubacher, Thomas Rahn, Dirk Rose und Dominik Stoltz. Olms Zürich 2014. 706. S. ISBN: 978-3487145310.

Inhalt

So vielfältig wie das Schaffen Johann Matthesons ist auch sein in der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek aufbewahrter Nachlaß, der hier erstmals in einer umfassenden kritischen Edition vorgelegt wird.
Brisante autobiographische Texte finden sich darunter ebenso wie Dokumente zur regen publizistischen Tätigkeit Matthesons. Eine Abhandlung über das Bücherschreiben steht neben einer Kritik des Duellwesens oder einer Auseinandersetzung mit Castels Farbenklavier. Einmal mehr werden die polemischen Stärken des streitbaren Hamburgers in ästhetischen, religiösen und politischen Fragen sichtbar, daneben gewinnt jedoch auch Mattheson als Dichter mit einer Vielzahl von Gelegenheitsgedichten deutlichere Konturen.
Die zu Lebzeiten Matthesons nicht publizierten Texte, die zum Teil in mehreren Fassungen vorliegen, zeigen einen Autor im Prozeß des Schreibens und gewähren Einblicke in das Denken eines Gelehrten, das auf eklektische Weise die unterschiedlichsten Geistesströmungen aufzugreifen und auf überraschende Weise zu kombinieren vermochte.

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