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Home » Über Uns » Das Team von A-Z » Dr. Daniela Henke

Dr. Daniela Henke

Herkunftsuniversität und -land

Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland

Kurzvita

Studium der Philosophie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

2021 – Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. mit der Arbeit „Zerborstene Texte und Wirklichkeiten in der Schwebe. Experimentelles Erzählen über den Nationalsozialismus 1990–2010“

Seit WS 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Post-Doc am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen (Professur Prof. Dr. Joachim Jacob, Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft)

Studium

2005–2014

Wissenschaftliche Anstellungen bzw. Tätigkeiten

seit 2022                          Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Post-Doc, Institut für Germanistik, Arbeitsbereich Literatur, Justus-Liebig-Universität Gießen

 

2021 – 2022                     Externe Mitarbeiterin, Deutsches Seminar I, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., finanziert durch das STAY-Stipendium

 

2015 – 2020                     Doktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Interdisziplinäres DFG-Graduiertenkolleg GRK 1767 „Faktuales und Fiktionales Erzählen”, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

 

2014 – 2015                     Wissenschaftliche Hilfskraft, DFG-Sonderforschungsbereich SFB 1015 „Muße. Konzepte, Räume, Figuren”, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Germany

 

2010 – 2013                     Studentische Hilfskraft, Tutorin für die Einführung in die Neuere Deutsche Literatur, Deutsches Seminar I, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

 

Wichtige wissenschaftliche Funktionen und Mitgliedschaften (Auswahl)

Netzwerk Herkünfte. Ein literatur- und kulturwissenschaftliches Netzwerk zur Erforschung pluraler Herkunftserzählungen

https://herkunft.study

Fragmente aus der Zukunft. Romantikforschungskolloquium, Frankfurt a.M. und Freiburg i.Br.

Laufzeit des Stipendiums

01.09.2026–30.11.2026

 

Forschungsprojekt

Titel des Projekts

Der Lebensbegriff in der aufklärerischen Naturforschung und seine Rezeption bei Rahel Levin Varnhagen

Zusammenfassung

Das Projekt widmet sich dem Begriff „Leben“ im Denken und Schreiben Rahel Levin Varnhagens (1771–1833), einer der bedeutenden Berliner Intellektuellen und Salonnièren um 1800. Untersucht wird, wie sie sich in ihren Briefen und Schriften mit den wissenschaftlichen und philosophischen Debatten des 18. Jahrhunderts und ihrer Zeit auseinandersetzt und wie diese Rezeption ihr Nachdenken über den Lebensbegriff prägt.

Während des Forschungsaufenthalts in Halle liegt der Fokus auf der Auseinandersetzung mit der aufklärerischen Naturforschung. Dafür werden insbesondere Schriften von Buffon, Forster und Pallas sowie ihre Rezeptionsspuren in Levin Varnhagens Schriften untersucht. Auf diese Weise soll nachvollzogen werden, wie naturwissenschaftliche Vorstellungen der Aufklärungszeit in ihr Denken und insbesondere in ihr Verständnis des Schlüsselkonzepts „Leben“ eingingen.

Veröffentlichungen zum Thema

Henke, Daniela (2024): »Athmen« und Poesie. Facetten des romantischen Lebensbegriffs bei Rahel Levin Varnhagen und Friedrich Schlegel. In: Serapion 03 (2024), 27–48.

Henke, Daniela (2025): ‚En effigie käm ich in der Litteraturzeitung, oder andern solchen Orten, vor, wenn ich nicht das erbärmlichste Nichts wäre...'. Rahel Levin Varnhagen als epistolare Literaturkritikerin. In: Frederike Middelhoff und Martina Wernli (Hg.): Denken ist Graben. Zum Werk Rahel Levin Varnhagens. Berlin, 83–106.

 

 

 

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