Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Siegel

Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

Das IZEA gehört zur Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und befasst sich als Forschungseinrichtung zur Kultur- und Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts mit der Aufarbeitung einer Epoche, in der die Fundamente der modernen westlichen Gesellschaften gelegt wurden.

Forschungen zum 18. Jahrhundert

Das Forschungsprogramm umfasst Forschungs- und Editionsprojekte zur Universitäts-, Gesellschafts- und Kommunikationsgeschichte des 18. Jahrhunderts, zu den Feldern Anthropologie, Ästhetik, Kultur- und Wissenstransfer, Gelehrtenkultur und literarische Repräsentationsformen, zur Entwicklung von Kulturmustern, zu Aufklärung in globaler Vernetzung sowie zum Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Im Zentrum der deutschen Frühaufklärung

Seinen Sitz hat das IZEA in der 1896 erbauten Roten Schule, in dem früher die Höhere Mädchenschule der Franckeschen Stiftungen untergebracht war. Das IZEA beherbergt eine öffentliche Bibliothek mit Quellen- und Forschungsliteratur zur regionalen und europäischen Aufklärung. Ebenfalls im Gebäude befinden sich jeweils eine Arbeitsstelle der Alexander von Humboldt-Professur für Neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer sowie des Immanuel-Kant-Forums.

Aufklärungsforschung international vernetzt

Dank der exzellenten Bibliothek, der einschlägigen Editionsprojekte wie auch der geographischen Nähe zu wichtigen historischen Schauplätzen der Aufklärung mit ihren reichen Archiv-, Bibliotheks- und Kunstbeständen und der Kooperation mit bedeutenden Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen zählt das IZEA heute zu den international wichtigsten Forschungsinstituten zur Aufklärung und ist Anlaufstelle für Wissenschaftler aus aller Welt.

Dr. Jana Kittelmann

Dr. Jana Kittelmann; Foto: Michael Deutsch, Halle

Dr. Jana Kittelmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Germanistische Literaturwissenschaft

Tel.: +49 (0)345 55 21790
jana.kittelmann(at)izea.uni-halle.de

Zur Person

*1978 in Halle an der Saale; Studium der Neueren Deutschen Literatur, Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2008-2013 Redakteurin der literaturwissenschaftlichen Halbjahresschrift „Fontane Blätter“; 2009 Promotion im Fach Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berlin; 2010 Postdoc-Stipendium des Deutschen Literaturarchivs Marbach; 2010 Postdoc-Stipendium der Klassik Stiftung Weimar; 2010-2012 Lehrbeauftragte am Institut für Neuere Deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin; 2012-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Erschließung neuer Quellen des Branitzer Pückler-Archivs“ der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz; 2013 Kuratorin der Sonderausstellung „Herrinnen des Terrains – Der Briefwechsel zwischen Lucie von Pückler-Muskau und Adelheid von Carolath-Beuthen“ im Schloss Branitz, 14.11.2013 – 15.04.2014; 2014 Visiting-Scholar am Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover; seit April 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZEA

Mitgliedschaften

  • Vorstand der Theodor-Fontane-Gesellschaft und im Fontane-Forum
  • Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts  (DGEJ)
  • Pückler-Gesellschaft

Schriftenverzeichnis

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