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Home » Veranstaltungen » Vortragsreihe Sommer 2022 - Aufklärung global

Vortragsreihe Sommersemester 2022

AUFKLÄRUNG GLOBAL. WELTDENKEN SEIT DEM 18. JAHRHUNDERT

Das 18. Jahrhundert denkt die Welt. Reiseberichte gewinnen ein immer
breiteres Lesepublikum und machen mit fremden Sitten und exotischen
Orten vertraut, die Gebildeten verstehen sich zunehmend als Weltbürger.
Die Aufklärung ist immer auch ein Zuwachs an Weltwissen im
globalen Sinn, der freilich eng mit dem europäischen Kolonialismus verbunden
ist und daher nicht selten von eurozentrischen und protorassistischen
Denkmustern geprägt ist, in dessen Rahmen aber auch Kritiken an
der europäischen Hegemonie formuliert werden.

Die neuentdeckten Welten werden dabei nicht nur zum Gegenstand der
Aufklärung, sondern absorbieren und transformieren diese: Außerhalb
Europas entstehen eigene Aufklärungen – Voltarianstvo in Russland,
Illustración in Lateinamerika, Nahda im arabischen Raum, Keimo in
Japan. Diese Bewegungen berufen sich auf die europäische Aufklärung,
um eigene Wege in die Moderne zu finden und sich gegen den europäischen
Kolonialismus zu behaupten. Gerade diese globale Ausstrahlung
zeigt die epochale Natur der Aufklärung und macht zugleich auch ihre
Spannungen und Widersprüche erkennbar.

Den vielfältigen Facetten dieses Phänomens widmen sich folgende Vorträge:


26. April 2022
Aufklärung im 21. Jahrhundert: Populär, global, politisch
Prof. Dr. Wolfgang Schmale (Wien)

16. Mai 2022
Die Nahda neu lesen. Die Zeitschrift Qaḍāyā wa-Shahādāt (Damaskus, 1989–93) als aufklärerisches kulturelles Projekt
AOR Dr. Barbara Winckler (Münster)

24. Mai 2022
Amerika, hast Du es wirklich besser? Deutsche Sichtweisen auf das
Erbe der Aufklärung in den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert
Prof. Dr. Tristan Coignard (Université Bordeaux-Montaigne)

21. Juni 2022
Que reste-il des Lumières ? Les droits de l’homme à l’épreuve des
études post-coloniales.
Prof. Dr. Celine Spector (Sorbonne Université, Paris)

Organisation: Prof. Dr. Elisabeth Décultot und Prof. Dr. Daniel Weidner

Die Vorträge finden im IZEA, Christian-Thomasius-Zimmer, EG um 18:15 Uhr statt und werden digital übertragen.

Anmeldungen bitte unter izea(at)izea.uni-halle.de

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Das IZEA gehört zur Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und befasst sich als Forschungseinrichtung zur Kultur- und Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts mit der Aufarbeitung einer Epoche, in der die Fundamente der modernen westlichen Gesellschaften gelegt wurden.

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