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Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

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Home » Veranstaltungen » Jenseits der Kritik? Schmähpraktiken in der Aufklärung, Schmähpraktiken von Aufklärern

Jenseits der Kritik? Schmähpraktiken in der Aufklärung, Schmähpraktiken von Aufklärern

Tagung

29.06.–01.07.2023

Tagung in den Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale, in Kooperation mit der TU Dresden, ARW und dem IZEA der MLU Halle-Wittenberg

Organisation und Leitung: Andreas Pečar (Halle) / Gerd Schwerhoff (Dresden)

Ort: Franckesche Stiftungen zu Halle an der Saale, Haus 52-53, Neubauer-Saal

Versteht man die Aufklärung als „Zeitalter der Philosophie“, so verbindet man mit ihr insbesondere sachbezogene Kritik und vernünftiges Räsonnement. Der Streit um die Wahrheit wird positiv abgehoben von persönlichen Angriffen und Schmähungen, letztere spielen in der Aufklärungsforschung eine eher untergeordnete Rolle. Inwiefern ändert sich unser Bild vom Zeitalter der Philosophie, wenn sich die Aufklärungsforschung weniger den kritischen Sach- und Werturteilen der Aufklärer zuwendet, sondern stattdessen diejenigen Angriffe der Aufklärer in den Blick nimmt, die gegen Personen gerichtet waren und auf deren Diffamierung, Ausgrenzung, Bloßstellung abzielten? Auf der Tagung wird dieses Thema in insgesamt fünfzehn Beiträgen interdisziplinär in den Blick genommen.

Poster      Programm

Kontakt und weitere Informationen:
Tel.:+49 (0)345 55 21781
izea(at)izea.uni-halle.de

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