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Home » Über Uns » Organisation und Zusammensetzung » Gastwissenschaftler/Gastwissenschaftlerinnen » Dr. Marco Costantini

Dr. Marco Costantini

Dr. Marco Costantini (Rom)
Gastwissenschaftler, Gerda Henkel-Stipendium vom 01. April bis 30. Juni 2026

Herkunftsuniversität und -land

Universität Roma Tre (Rom, Italien)

Stipendiat des Gerda Henkel-Stipendiums für Wissens- und Wissenschaftsgeschichte am IZEA vom 01.04. bis 30.06.2026

Kurzvita

2022:                                      Promotion

Wissenschaftliche Anstellungen und Tätigkeiten

Aug. 2023:                              Postdoc an der Universität Roma Tre

Apr. 2024-Sept. 2025:              Postdoc an der Universität Roma Tre

Wichtige wissenschaftliche Funktionen und Mitgliedschaften


2014-gegenwärtig:                 Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Consecutio rerum
                                             und der Buchreihe Colloquia Philosophica (Roma TrE-Press).

 

Forschungsprojekt

Medizinische Praxis bei Johann August Unzer: Beobachtung, Urteil und Textwissen

Das Projekt untersucht die Konzeption der Medizin bei Johann August Unzer als eine klinische Praxis im Schnittfeld von Beobachtung, rationalem Urteil und textueller Vermittlung. Anstatt ihn primär als Physiologen oder Psychologen zu lesen, interpretiert die Studie Unzer als Denker der medizinischen Praxis, in der klinische Erfahrung durch Schreiben, Erzählen und die Ordnung von Fällen Gestalt annimmt. Nach der leitenden These des Projekts lässt sich Unzers Medizin nicht als dogmatische Regelanwendung oder als unreflektierter Empirismus begreifen, sondern als eine Form klinischer Praxis, in der sich Wahrnehmung, Reflexion und Tradition in der Ausübung von Urteilskraft verschränken. Ein zentrales Corpus bildet die Wochenschrift „Der Arzt“, die als Laboratorium der diskursiven Produktion klinischen Wissens gelesen wird. Besonderes Augenmerk gilt der Theorie des Zusammenhangs zwischen Verdauungssystem und seelischen Krankheiten, die als paradigmatischer Fall dient, um zu zeigen, wie Ätiologie und Diagnose durch narrative und interpretative Praktiken konstituiert werden. Das Projekt versteht sich somit als ein Beitrag zur Medizingeschichte der Aufklärung, indem es die ästhetische, hermeneutische und narrative Dimension der Klinik des 18. Jahrhunderts herausarbeitet.

 

Veröffentlichungen aus dem Bereich der Aufklärungsforschung

Selbständige Schriften

2024:                                   Kant, i filosofi, i visionari, Rosenberg & Sellier, Torino.

Herausgeberschaften

2026 (erscheint demnächst): Dietetics Between Philosophy and Medicine. Cultivating Health,
                                           Virtue, and Cosmic Order in the Renaissance and Early Modern
                                           Period, hrsg. zusammen mit S. Guidi.
                                           Berlin/New York: De Gruyter.

2023:                                   Lo Sguardo, n. 37. Special Issue: Language at the Age of
                                            Enlightenment: Linguistic Theory in 18th-Century Europe,
                                            hrsg. zusammen mit P. D’Agostino.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

2025:               “Changes in Kant’s Moral Thought Between 1762-1763.” Journal of
                        Interdisciplinary History of Ideas 14(26):1-26.

2024:               “Metafisica ed epistemologia nei Träume eines Geistersehers di Kant.” Studi
                        Kantiani 36:29-42.

2023:               “Kant’s Semiotics and Hermeneutics in the 1760s.” Kant Yearbook 15:25-51.

 

 

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