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Home » Über Uns » Organisation und Zusammensetzung » Gastwissenschaftler/Gastwissenschaftlerinnen » Dr. Sandra Janßen

Dr. Sandra Janßen

Dr. Sandra Janßen
Gastwissenschaftlerin vom 01.04. bis 30.06.2026

Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), Österreich

Kurzvita

 

1992-1999         Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft,
                         Russistik und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin,
                         der Humboldt-Universität Berlin, der Universität Konstanz und der
                         Université Paris 8 Saint-Denis

2006                 Promotion an der Freien Universität Berlin und der
                         Université Paris 8 Saint-Denis

Wissenschaftliche Anstellungen bzw. Tätigkeiten
2004-2007 und
2009-2013        Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin (AVL)
2007-2008        DAAD-Stipendium an der Maison des Sciences de l’Homme, Paris

2011                 Visiting Assistant Professor am Department of Germanic Studies,
                        University of Chicago

2013-2015        Vertretung einer Oberassistenz an der
                        Université de Genève (Germanistik)

2015-2017        Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg
                        „Selbst-Bildungen“, Universität Oldenburg

2017-2020        Wissenschaftliche Mitarbeiterin am KIT,
                        DFG-Schwerpunktprogramm „Ästhetische Eigenzeiten“

2021-2024        Postdoc-Stipendiatin, Wissenschaftsgeschichte,
                        Universität Erfurt

2021-2022        Gastprofessorin am Institut für Germanistik
                        der Universität Wien

2022-2023        Thyssen(at)KWI-Fellowship,
                        Kulturwissenschaftliches Institut Essen

2023                 Vertretungsprofessorin für Vergleichende Literaturwissenschaft
                        an der Universität Bonn

2024                 Research Fellowship am Internationalen
                        Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien

Seit 2025          Associate Fellow am Internationalen
                        Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien

Wichtige wissenschaftliche Funktionen und Mitgliedschaften:

Seit Januar 2024: DFG-Netzwerk
„Wissensgeschichten des unverfügbaren Selbst. Individuelle
und kollektive Subjektfiguren in Psychologie, Soziologie,
Ethnologie und Kulturwissen­schaften 1850-1980“
(Konzeption und Leitung)

Seit April 2015: DFG-Netzwerk „Das nächtliche Selbst.
Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie, 1850-1950“

 

Laufzeit des Stipendiums 1.4.-30.6.2026

Forschungsprojekt

Titel des Projekts: Epistemische Selbstermächtigung. Zum Verhältnis von Kritik, Autonomie und Ideologie

Zusammenfassung:

Das Projekt fragt nach der Bedeutung des aufklärerischen Kritikbegriffs für die Gegenwart. Es verfolgt die These, dass dieser sich in aktuellen politischen Kontexten von einer von Vernunftkriterien geleiteten Selbsthinterfragung in einen Modus epistemischer Selbstermäch­tigung verwandelt hat, wie es etwa bei „Querdenkern“ und ähnlichen verschwörungs­ideologischen Gruppierungen der Fall ist. Vor diesem Hintergrund erscheint die zu konstatierende Krise der Demokratie auch als epistemische Krise. Von hier aus soll ein Vergleich zu der Krise gezogen werden, als die Karl Mannheim die Zeit des aufkommen­den Totalitarismus beschrieb: Er sah seine Zeit als durch die Universalisierung von Ideologiekritik als „Waffe“ gekennzeichnet, durch die der gemeinsame epistemische Grund der Demokra­tie erodierte. Untersucht werden soll, ob die Formen willentlicher Selbstideologisierung und epistemischen Zynismus, die sich damals wie heute beobachten lassen, gleichen Typs sind oder nicht; ob etwas Verschwörungstheorien den gleichen Grad von Konsistenz aufweisen. Speziell in den Blick genommen werden Günther Anders und Giuliano da Empoli als Schriftsteller und politische Denker, die sich in den 1930er Jahren und heute mit der Frage ideologischer und ideologiekritischer Vergemeinschaftung befasst haben.

Veröffentlichungen aus dem Bereich der Aufklärungsforschung

Selbständige Schriften:

Phantasmen. Imagination in Psychologie und Literatur 1840-1930 (Flaubert, Čechov, Musil), Göttingen, Wallstein-Verlag, 2013 (Reihe „Wissenschaftsgeschichte“)

Herausgeberschaften:

Selbstsein als Sich-Wissen? Zur Bedeutung der Wissensgeschichte für die Historisierbarkeit des Subjekts, hrsg. von Sandra Janßen / Thomas Alkemeyer, Tübingen, Mohr Siebeck, 2021 (Reihe „Historische Wissensforschung“)

 

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

„Le complot de la loi. Psychose et politique dans Le Très-Haut de Maurice Blanchot“, in: Littérature, 179, September 2015, S. 19-37

„Die Psychopathologie der Komplexitätsreduktion: Paranoia“, in: Albrecht Koschorke (Hrsg.), Komplexität und Einfachheit. Internationales literaturwissenschaftliches Symposium der DFG, Stuttgart, Metzler, 2017, S. 124-144

„‚Selbstlosigkeit‘ zwischen Mystik, Psychologie und Totalitarismus. Zu einer Denkfigur der 1930er und 1940er Jahre“, in: Björn Bertrams / Antonio Roselli (Hrsg.), Selbstverlust und Welterfahrung. Erkundungen einer pathischen Moderne, Wien/Berlin, Turia & Kant, 2021, S. 151-169

„Vom Bewegtwerden durch Musik. Stationen einer psycho-politischen Denkfigur als Leitbild ‚totalitärer‘ Subjektivierung“, in: Sandra Janßen / Thomas Alkemeyer (Hrsg.), Selbstsein als Sich-Wissen? Zur Bedeutung der Wissensgeschichte für die Historisierbarkeit des Subjekts (s.o.), S. 195-220

„Totalitäre Ideologie. Politisch-epistemische Bedingungsverhältnisse und ein diskurshistori-scher Verortungsversuch“, in: Behemoth. A Journal on Civilisation, 15/2, 2022, S. 77-95 (https://freidok.uni-freiburg.de/data/233585) [peer-reviewed]

„Der Räuber als Eigentumstheoretiker“, in: Triëdere. Zeitschrift für Theorie, Literatur und Kunst, 28, 2024, S. 31-42

 

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